Chronik von Strießen 

1272 erfolgte die urkundliche Ersterwähnung von Strießen durch Markgraf Heinrich der Erlauchte, als er (1272) von Gunselinus in Stresin (Strießen) ein Vorwerk und andere Güter kaufte - das Strießner Pfarrlehen (ca.40 ha) - als Ersatz für das an das Klarissinnenkloster verschenkte Seußlitzer Pfarrlehen. Da nun der Seußlitzer Pfarrer kein Land mehr besaß, kam er (1272) nach Strießen. Aus diesem Anlaß wurde um 1300 in Strießen eine kleine, schlichte Kirche errichtet.
Der Ort war ein Angerdorf. Die Schreibweise des Ortes änderte sich im Laufe der Jahre. 1272 Stresin, 1350 Strisow, 1378 Stresyn, 1406 Stresen,1510 Strösen, 1540 Strisen, 1594 Striesen.
Zu Strießen gehörte das Gut Kolkwitz, welches 1288 erstmalig erwähnt wurde - 1288 Kolareguitz, 1350 Colaneguis, 1540 Kolckwitz, 1555 Colkewitz, 1600 Golckitz, 1662 Calckewitz, 1695 Kolkwitz sowie der Ortsteil Wistauda (Wystuden).
Die ältesten Bewohner, glaubt man, sind Germanen gewesen, und zwar Semonen aus dem Stamm der Sweben. Sie waren Viehzüchter und haben auch schon Ackerbau betrieben. Anfang des 4. Jahrhunderts bewohnten germanische Burgunder unser Gebiet.
Der Name des Ortes, von den altslawischen Strega, Stroza abgeleitet, bedeutet soviel wie 'Wachdorf'.
1272 verlegte der Seußlitzer Pleban (Pfarrer) Martinus seinen Wohnsitz nach Strießen, da das Seußlitzer Pfarrlehen an das Kloster ging.
seit 1292 ist Großenhain Tuchmacherstadt.
1315-1539 war Strießen Mutterkirche von Seußlitz.
13.9.1316 wird urkundlich belegt, dass es nur einen Pfarrer für Seußlitz und Strießen gibt.
1346 wird die Strießener Kirche im Meißner Bistrumsmatrikel erwähnt. Sie steht von 47 Kirchen der Probstei Hayn an 3. Stelle aufgeführt und zwar mit einem Bischofszins von 2 Mark. Sie steht damit in der Reihe der kleinen Kirchen (Seußlitz und auch Wantewitz sind darin nicht enthalten).
1350 schon wird Striesow (Strießen) im Lehnsbuch Friedrich des Strengen erwähnt.
1378 wird Stresen, auch Stresyn, im Verzeichnis der Ämter Thüringen und Meißen als Dorf aufgeführt, das zu Walpurgis 15 Groschen, zu Michaelis 30 Groschen und außerdem je 2 Scheffel Korn und Hafer an den Markgrafen abzuliefern hatte.
1406 erscheint in der Landbethe (Verzeichnis der Eigentümer und Güter) zu Hain Stresen (Strießen) als ein Dorf mit 15 Hufen.
1509 wird in Strießen ein Lehrer und ein Schulhaus erwähnt.
1509 erhält Strießen die 1. Glocke für sein kleines Kirchlein (10,5 Zentner) mit der Inschrift: "nach christo gebaut schreibt man sanctus johannes bit gott vor uns 1509".
1522 Das Kirchlein erhält die 2. Glocke.
1540 wurde Blattersleben nach Strießen eingepfarrt (zur Strießener Kirchgemeinde gehören schon die Orte Kottewitz, Stauda, Porschütz, Medessen sowie Kolkwitz und Wistauda).
1542 Eingepfarrt nach Strießen wird auch Merschwitz.
1550 übernimmt der Stadtrat von Großenhain die Patronatsherrschaft über die Kirchgemeinde, vor dem war dies das Kloster Seußlitz.
1551 Der Stadtrat von Großenhain weist an, Gemeinde Rügen (Gemeindeordnung) aufzustellen.
1620 verkauft die verschuldete Stadt Großenhain das Patronat über Strießen an den Kurfürst. Das landesherrschaftliche Patronat wird durch Rittergut Naundorf ausgeübt.
1632 Die Pest wütet in Strießen, sie forderte von 1631-1637 67 Opfer in Strießen und 17 in Kolkwitz.
18.11.1663 Neue Dorfordnung in Strießen.
1685 Einbruch in die Strießener Kirche - alles Wertvolle geraubt.
1685 Das 1. Schulhaus wird von Grund auf neu aufgebaut (Nr.16 - Lina Noppes).
1717 Anbau einer Betstube an die Kirche.
12.6.1717 Das Pfarrhaus brennt durch Blitzschlag ab.
12.12.1750 Festlegung der Frondienste für Strießen durch Rittergut Naundorf.
1754 In der Kirche wurden 3 große Fenster durchgebrochen.
1759 Am 20. August wird zum ersten Mal ein kirchliches Erntefest (Erntedankfest) gefeiert.
zwischen 1759-1762 erhielt die Kirche die 1. Orgel.
1782 Bau der 2. Schule am Friedhof (jetzt Fam. Lubotzki). Diese Schule war früher mit Stroh gedeckt. Ziegeldach bekam sie erst 1852 von der damals (1852) abgebrochenen alten Kirche.
28./29.9.1830 Einbruch in die Kirche - gestohlen wurden 6 Taler Beckengeld.
1839 Einführung der neuen Gemeindeordnung - mit Gemeindevorständen und -räten.
1840 gab es in Strießen 1 Kirche, 1 Pfarre, 1 Schule, 12 Bauern, 1 Gärtner und 2 Häusler =130 Einwohner.
21.3.1842 erfolgte die Hutungs- und Frondienstablösung der Orte Strießen, Kmehlen, Wantewitz, Gävernitz, Ockrilla und Wistauda vom Rittergut Baselitz durch die Königliche General Commission für Ablösungen und Gemeinheitstheilungen.
1844 wurde die 1. Windmühle in Strießen erbaut (heute Fam. Schneider, Rudi) - abgebrannt am 3.7.1875. Aus Holz erbaut von Karl Reibig aus Prausitz.
5.4.1852 Baubeginn der 2. Kirche in Strießen.
14.11.1853 Einweihung der Kirche durch Superintendent Hering.
3.4.1854 brannte die Pfarrscheune ab.
1855 brannte an der Windmühle Wohnhaus und Stall ab.
1858 wurde ein Gasthaus mit Tanzsaal von Ernst Grille gebaut - später zur Bäckerei umgebaut (heute Fam. Aust) - E. Grille erhielt aber kein Schankrecht!
1858 wurde der "Reihenschank" in Strießen aufgehoben, das Schankrecht wurde für 300 Taler an die Witwe des Schmiedes Gottlieb Täuber verkauft, mit der Auflage, einen Gasthof zu bauen.
1861 wurde der heutige Gasthof fertiggestellt, Bauherr Witwe Täuber.
1868-1880 war August Hermann Richter (Besitzer von Kolkwitz) Kirchenvorstand.
3.2.1875 brannte die Mühle ab. Sie wurde als Holländer Mühle wiederaufgebaut mit steinernem Unterbau und drehbarem Dach.
1875/76 erfolgte der Aufbau der 2. Windmühle - August 1912 stillgelegt.
1.1.1876 die Standesämter wurden eingeführt - 1. Standesbeamter Adolf Niese.
Juni 1880 Neubau der Pfarre beendet unter Pfarrer Moritz Klemm.
1881 ging die Holländer Mühle in den Besitz von Karl August Weber über. Späterer Pächter war Max Garnick.
30./31.1.1883 Einbruch in die Kirche - Taufbecken wurde gestohlen.
10.11.1883 Durch Pfarrer Klemm wurde im Pfarrgarten die Lutherlinde gepflanzt.
10.10.1886 Einweihung der 3. Schule an der Dorfstraße (heute Fam. Winkler).
2.9.1887 mit diesem Tag wird handschriftlich nachgewiesen, das Strießen Mitglied des Feuerlöschverbandes der Gemeinden Porschütz, Blattersleben, Medessen, Strießen mit Kolkwitz ist und damit eine Pflichtfeuerwehr besitzt. Für Strießen unterschrieben vom Gemeindevorstand Adolf Niese.
1892 1. Gründung des Kirchen- und Posaunenchors in Strießen zu Pfingsten durch Kantor Kirsten und Pfarrer Jentzsch.
1898 erfolgen größere Kirchenerneuerungsarbeiten und der Einbau eines Ofens.
11.8.1898 übernimmt Bäckermeister Gustav Lehmann den 1858 erbauten 1. Gasthof und baut ihn zur Bäckerei mit Ladengeschäft um.
19.11.1899 Antrittspredigt von Pfarrer Paul Hasche (bis 28.12.1930).
1.1.1900 Otto Stein wird Bürgermeister von Strießen.
2.6.1901 gegen 16.45 Uhr schlägt der Blitz in die Kirche ein und richtet großen Schaden am und im Gebäude an und auch an der Orgel (kalter Schlag).
11.12.1902 Einweihung der 4. Strießener Schule an der Straße nach Porschütz.
26.8.1905 unterzeichneten die Landgemeinden Porschütz, Blattersleben, Medessen und Strießen mit Kolkwitz die Satzung der Feuerlöschordnung dieses Feuerlöschverbandes (25 Paragraphen). Für die Gemeinde Strießen unterschrieb der Gemeindevorstand Otto Stein.
5.7.1906 genehmigte diese Feuerlöschordnung die königliche Amtshauptmannschaft in Großenhain.
1910 247 Einwohner.
2.8.1911 im Freigut Kolkwitz brennen Scheune, Nebenwohnung, Brennerei und Stall ab - die Rauchwolke wurde bis Freiberg gesichtet.
15.6.1912 Strießen erhält elektrisches Licht - außer 'Windmühle' und Bahnhäuser (3 Stück).
August 1912 Die Strießener Mühle wird stillgelegt. Schon vorher gingen de Mühlen von Zschieschen, Priestewitz und Baßlitz ein.
Sommer 1912 Der schienengleiche Bahnübergang auf der Straße Großenhain - Zottewitz bei Kolkwitz wird durch eine Brücke ersetzt.
22.10.1912 König Friedrich August besichtigt das Umspannwerk in Strießen (Schalthaus).
28.4.1913 Feldscheune des Freigutes Kolkwitz abgebrannt (Standort "im Grund", Nähe ehem. Schuttloch).
1.8.1914 Ausbruch des 1.Weltkrieges.
1917 Die Amtshauptmannschaft Großenhain gibt Notgeld aus Papier heraus (Zehn- und Fünfpfennigscheine).
26.6.1917 die 2 großen Glocken für Kriegsbedarf zerschlagen.
Herbst 1917 Bürgermeister Otto Stein ist auch Standesbeamter.
11.11.1918 Waffenstillstand und damit Beendigung des 1.Weltkrieges. 19 Mann sind im Krieg gefallen.
1.4.1919 Otto Döbler ist Besitzer der Gärtnerei Strießen (heute Grundstück Dorfstraße 11).
27.4.1919 Arno Gründel wird in sein Amt als Kantor eingewiesen.
28.4.1919 Schulleiter Arno Gründel wird in sein Amt als Lehrer eingewiesen.
1919 2.Gründung des Kirchenchors durch Kantor Arno Gründel.
8.10.1919 fand eine Volkszählung statt - Strießen mit Kolkwitz und Wistauda: 118 männliche, 156 weibliche =249 Einwohner.
1921 Postzustellung wird "verkraftet" (mit Kraftfahrzeug).
1.8.1923 tritt die 1. Gemeindeordnung in Kraft, die für Städte und Gemeinden gleichermaßen gilt.
1923 Inflation.
26.8.1923 Feierliche Weihe der neuen Glocken für die Kirche.
1924 Einführung der Rentenmark.
1.1.1924 ab sofort heißt der ehemalige Gemeindevorstand 'Bürgermeister' (Amtszeit 6 Jahre).
26.9.1924 überfährt das Luftschiff (Zeppelin) Z.R. III auf der Fahrt von Berlin nach Dresden auch unsere Gegend.
1924 Einführung des Rundfunks in Strießen.
16.6.1925 Volkszählung: Strießen mit Kolkwitz und Wistauda 279 Personen.
1925 Straßenbeleuchtung wird eingeführt.
1925 Einführung der Reichsmark.
18.3.1926 Pflanzung der Dorflinde am Gasthof ('Hindenburglinde').
1926 Beginn der Pflasterung der Dorfstraße am Gasthof. Bau eines Tennisplatzes (neben Grundstück Fam. Prodehl, heute Schulstraße 2).
1.10.1926 Endgültige Trennung zwischen Staat und Kirche, was durch einstündiges Geläute in der Mittagsstunde feierlich verkündet wurde.
1927 Das alte Leiterhaus verschwindet durch Bau einer Werkstatt (Grundstück Oskar Pinkert, heute Dorfstraße 17).
1927 Der Oberbau der Eisenbahnstrecke Leipzig - Dresden wird erneuert.
Januar 1928 nimmt Herr Schlossermeister Oskar Pinkert sein 7-Sitzer 'Adler' - Mietauto (Taxe) in Betrieb (heute Fam. Holger Winkler).
1928 gab es noch das 'Gemeindebier' (neue Hausbesitzer gaben 1 Fass Freibier).
1928 Am Gemeindehaus (Dorfstraße 16) wird eine neue Leiterüberdachung gebaut.
ab 1.9.1929 Strießen hat eine öffentliche Poststelle (bei Herrn Pinkert, heute Dorfstraße 17). Die 'Kraftpost' bringt 2x täglich die Post (früh halb 7- Auslieferung, und nachmittags um 4 - Selbstabholung). Auch Sonntags steht einmal (8 bis 9 Uhr) Post zur Selbstabholung bereit. Jede Auslieferungsrundfahrt dauert ca. 3 Stunden.
28.12.1930 hält der Pfarrer und Ortschronist Paul Hasche seine Abschiedspredigt.
Die Pflasterung der Dorfstraße wird beendet, Pflasterung geht bis zum Gut Nr.1 - Pahlitzsch (heute Troschütz). .
ab 1.1.1931 ist der Skassaer Pfarrer, Karl Stölzner für das Kirchspiel Strießen mit zuständig (Geldmangel).
1931 geht das neu gebaute Stellwerk am Bahnübergang nach Porschütz in Betrieb.
1932 Die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse gehen stark zurück - viele Leute haben kein Geld zum Einkaufen.
30.1.1933 wird Adolf Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler berufen.
10.8.1933 wird laut Verordnung der Hitlergruß eingeführt.
1933 281 Einwohner.
26.1.1934 wird die 'Frauenschaft' gegründet (Organisation für Frauen).
7.1.1935 tritt die automatische Fernsprechverbindung im Bezirk Großenhain in Kraft.
4./5.2.1935 Einquartierung sächsischer und preußischer Reiter anlässlich der Winterübung.
16.2.1935 zog ein großer Schneesturm in der Nacht über unsere Gegend, der Bäume entwurzelte und Zäune umwarf.
1.4.1935 Bürgermeister Otto Stein geht nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand. Neuer Bürgermeister wird der Gasthofbesitzer Friedrich Meißner.
21.5.1935 Das Wehrgesetz tritt in Kraft.
1.2.1936 Herr Max Richter übernimmt die Posthilfsstelle (heute Schulstraße 1).
1.4.1937 Herr Bormann wird mit dem Glöcknerdienst betraut (heute Grundstück Schoob).
1937 Die Kirche erhält elektrisches Licht.
10.7.1938 Einweihung des HJ-Heimes in Priestewitz.
ab 15.8.1938 Neubau der Straße nach Porschütz von der Kreuzung am Gasthof bis zur Kreuzung 'kleiner Weg' - Weg zum Friedhof (Asphaltdecke).
20.12.1938 verstarb Pfarrer Paul Hasche in Weixdorf und wurde in Strießen beerdigt.
1939 Im Christopherus wird erstmalig das Strießener Heimatlied erwähnt.
17.5.1939 Großdeutsche Volkszählung - Strießen mit Kolkwitz und Wistauda: 138 männlich, 147 weiblich =285 Einwohner.
1.9.1939 Beginn des 2. Weltkrieges.
21.5.1940 Der Eisenzaun der Schule wird für Kriegszwecke abgebrochen - dank "guter Kriegsbeute" kam er im Herbst zurück.
15.6.1940 Blitzeinschlag in die Kirche, die Lichtleitung wurde teilweise zerstört.
ab 1941 begann das neue Schuljahr auf Anordnung des "Führers" für ganz "Großdeutschland" erst nach den Sommerferien (bisher nach Ostern).
1.1.1941 liegt eine 25 cm dicke Schneedecke bei -10°C. Infolge von Schneestürmen müssen alle 4-5 Tage die Straßen freigeschaufelt werden, bei Temperaturen unter -10°C.
3./4.5.1941 Schneesturm mit stellenweise 50 cm hohen Schneewehen - Heizperiode bis Mitte Mai.
1941 Die Fläche von Strießen mit Kolkwitz und Wistauda bträgt 416 ha.
Einführung der Normalschrift für alle Schüler (früher Lateinschrift).
Die 3 Bahnhäuser und die Windmühle erhalten elektrisches Licht.
1.5.1942 Aufhebung des Schlachtsteuergesetzes vom 24.5.1935 durch den Ministerrat.
21.8.1942 1.Wasserleitung in der Schule gelegt: 1.030,00 M.
1942 In der Volksschule Strießen wurden in diesem Jahr wieder Tausende von Seidenraupen aufgezogen (für Fallschirmseide).
13. und 16.3.1943 führte die hiesige Schule das Märchenspiel 'Rautendelein' von Kantor Kirsten in Priestewitz und Medessen als größere Elternkreisveranstaltung auf.
1944 Einführung der Postleitzahlen (für uns 10a, östlichster Teil Sachsens) bis 1950.
20.4.1945 erscheint die letzte Ausgabe der Tageszeitung 'Großenhainer Tageblatt' (Wiedererscheinen ab 14.8.1945).
22.4.1945 1 Uhr nachts mussten auf Befehl alle Einwohner wegen der herannahenden Kriegshandlungen den Ort verlassen, Richtung Elbe (Merschwitz).
8.5.1945 Kapitulation Deutschlands - Tag der Befreiung.
15.5.1945 Der Gärtner Erich Bormann wurde von den sowjetischen Truppen als Bürgermeister eingesetzt.
2.9.1945 Heute erhalten alle Einwohner von Strießen (auch größere Kinder) einen Personalausweis in deutscher und russischer Sprache mit Lichtbild.
1945 wurde der Freigutsbesitzer Schumann enteignet.
Landlose, Häusler und landarme Bauern aus Strießen erhielten vom Freigut Kolkwitz Grund und Boden zugewiesen (124 ha) an 17 Bewerber.
15 Männer im 2.Weltkrieg gefallen.
1.10.1945 Die Schule geht wieder los.
1.9.1946 fanden die ersten freien Gemeindewahlen statt.
1946 434 Einwohner (durch Aufnahme von Flüchtlingen).
10.12.1946 setzte strenger Frost ein, bis zum 31.3.1947 wurden fast ununterbrochen Frosttemperaturen gemessen. Ähnlich des Winters 1939/40 war er mit der strengste Winter seit den Temperaturmessungen vor etwa 150 Jahren.
1947 begann der Bau von 6 Eindachgehöften (Neubauerngehöften) an der Straße nach Medessen außerhalb der geschlossenen Ortschaft auf der rechten Seite.
9.9.1947 Die SMAD (sowjetische Militär Administration) erlässt den Befehl Nr.209 - Abbruch von Schlössern und Herrenhäusern in der SBZ (sowjetische Besatzungszone), unter anderem waren vorgesehen Baselitz, Skassa, Strießen, Zottewitz und Zschieschen. Abgerissen wurden Skassa und Zottewitz.
23.6.1948 Währungsreform in der SBZ (Sowjetische Besatzungszone, also bei uns) - im Westen schon vorher.
1948 wurden die ersten Neubauerngehöfte bezogen.
22.1.1949 Über Antrag an das Kreisschulamt erfolgte die Verteilung von Schuhen an bedürftige Kinder.
7.5.1949 die Straße nach Priestewitz wurde neu bekiest - 160 Pferdefuhren Kies mit 17 Gespannen, 76 Männer, Frauen und Jugendliche an 2 Sonntagen - unentgeltlich.
16.1.1950 Schülerzahlen der einzelnen Klassen in Strießen: 8.Klasse/ 6 Schüler; 7. Kl./ 7 Schüler; 6. Kl./ 7 Schüler; 5. Kl./ 6 Schüler; 4. Kl./ 3 Schüler; 3 Kl./ 8 Schüler; 2 Kl./ 4 Schüler; 1.Kl. / 6 Schüler = 47 Schüler
1.2.1950 Die Schule bittet die Einwohner um Kohlespenden gegen Bezahlung oder späterer Rückgabe - oder die Schulstunden müssen ausfallen.
1.4.1950 Gründung der FFw Strießen. Erster Wehrleiter wird Kamerad Richard Hönicke.
1.7.1950 Beginn der Schulspeisung.
8.10.1951 Aufhebung der Rationierung fast aller Produkte - außer Fett, Fleisch und Zucker.
23.7.1952 Abschaffung der 5 Länder und Bildung von 15 Bezirken in der DDR.
9.4.1953 Aufhebung der Rationierung von Schuhen und Textilien.
Januar 1954 Temperaturen bis zu -25°C !!
8.2.1954 gegen 23.45 Uhr brannte die Feldscheune des damaligen Freigutes Kolkwitz an der Straße nach Medessen auf der linken Seite (heute Reihenhäuser). Es wurden die gesamten Rauhfutterbestände der Neubauern Wanrich und Bormann vernichtet. Der Kreisvorstand der VdgB (Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe) erließ einen Aufruf: "Jeder Bauer des Kreises ein Bund Heu oder Stroh für die brandgeschädigten Kollegen".
1954 Gründung einer LPG Typ III - 4 Gründungsmitglieder und 12 ha.
8.3.1954 verunglückt der Jugendliche Gerhard Stein im Alter von 19 Jahren mit dem Pferdefuhrwerk in Priestewitz tödlich.
28.11.1954 Brand der Pfarrscheune durch Kinderhand.
1955 wurde der 2. Teil der Straße nach Großenhain neu bekiest. Strießen hat 13 Einwohner über 80 Jahre.
12.6.1956 Beginn der Arbeiten an der Schulstraße von der Schule bis hinter den Bahnübergang. Es wurden 90 Pferdefuhren Erdmasse abgefahren und anschließend neu geschottert - Arbeiten durch Bauern und Einwohner.
11.8.1957 Straße nach Porschütz wird von der Bahn bis zum Abzweig nach Wistauda ausgebessert.
13.10.1957 2.Währungsreform - Bargeldumtausch bis zu 300,00 Mark.
28.5.1958 Die Ausgabe der Lebensmittelkarten wird eingestellt (Aufhebung der Rationalisierung).
1958 Tischlermeister Manfred Pfaff fertigt mit seinen Beschäftigten als Massenbedarfsgüter für die Bevölkerung über das Stahlwerk Riesa 1000 Stück Gartenbänke an - Gestellzulieferung durch Schmiedemeister Horst Koepp.
31.12.1958 Einwohner in Strießen: 166 männlich, 202 weiblich = 368 Einwohner.
6.4.1959 Die neuen Kirchenglocken werden durch einige Einwohner wieder auf den Turm gezogen.
Februar 1960 In der ehemaligen Bäckerei wurde ein "Konsum" eingerichtet.
26.3.1960 Strießen ist "vollgenossenschaftliches" Dorf - Dorffest mit 1 LPG Typ III und 3 LPG's Typ I, gesamt 230 ha.
1960/1961 die Straße von Porschütz nach Großenhain wird asphaltiert.
1961 wurde ein Offenstall für 60 Rinder gebaut. Wurde der Feuerlöschteich durch die Kameraden der FFw ausgebaut - es wurden dazu 1.045 NAW - Stunden geleistet (NAW = Nationales Aufbauwerk).
Gab es in Strießen: 6 Telefone,56 Fernseher, 42 Mopeds, 43 Motorräder und 8 Pkw's.
13.8.1961 Beginn des Baus der Berliner Mauer.
5.2.1962 Die Buslinie Großenhain - Meißen fährt ab heute über Strießen - Blattersleben - Kmehlen - Gävernitz - Meißen.
1.1.1963 Neuer Wehrleiter der FFw Strießen wird Kamerad Wolfgang Meißner.
27.6.1963 heute erst Abnahme der 1960 asphaltierten Straße von Strießen nach Porschütz wegen baulicher Mängel!!
1.4.1964 Straßenbau Strießen - Priestewitz: Versuchsstrecke mit Asphalt, Gummi und Zement.
1964 370 Einwohner.
1.4.1964 Gründung der Frauengruppe der FFw Strießen mit 6 Kameradinnen. Gründer und Leiter ist Kamerad Richard Hönicke.
5.6.1964 Gründung der Betriebssportgemeinschaft BSG "Traktor Strießen" (Träger LPG Typ III "Blauer Wimpel" Strießen).
1.10.1964 Einführung der DDR-Postleitzahlen (vierstellig, Kreis Großenhain: 8281).
1.1.1966 Neuer Wehrleiter der FFw Strießen wird Kamerad Manfred Pfaff.
25.5.1967 Verabschiedung vom Bürgermeister Erich Bormann durch Rat des Kreises Großenhain (22 Jahre Bürgermeister).
ab 1.6.1967 Kommisarischer Bürgermeister Genosse Heinz Ebersbach aus Großenhain.
15.6.1967 Eröffnung des Erntekindergartens im ehemaligen Herrenhaus in Kolkwitz - Frau Burmester als Kindergärtnerin.
ab 20.1.1968 Starke Schneeverwehungen: LPG Typ III Tag und Nacht im Winterdienst.
22.11.1969 Straße Strießen - Medessen wurde nach Hauptinstandsetzung (Asphaltdecke) übergeben.
1969/1970 war ein sehr strenger Winter mit extremen Schneefällen (Ostern 13 cm Schnee in Dresden).
1.5.1970 Bürgermeisterin Frau Helene Waurich.
1970/1971 fiel soviel Schnee, dass sowjetische Panzer mit Schiebeschildern die Straßen räumen mussten, um die Ortsverbindungen aufrecht zu erhalten.
9.8.1971 Ein orkanartiger Sturm wütete über dem Kreis Großenhain. In der Stadt Großenhain wurden 82 Gebäude beschädigt, in den Landgemeinden 39 Gebäude. Außerdem 4 Mittelspannungs- und 23 Ortsleitungen. Von 885 ha fegte der Sturm das Stroh weg. 125 ha Getreideflächen wurden in Mitleidenschaft gezogen. 1.816 Dezitonnen Obst riss der Sturm von den Bäumen.
1971 352 Einwohner.
31.12.1971 Die FFw zieht mit Geräten und Ausrüstung in eine neu ausgebaute Garage ins ehemalige Schalthaus um.
8.4.1972 Die Straße nach Priestewitz (ab Gasthof Strießen) erhält eine Schwarzdecke. Die FFw wurde zur Bestenkonferenz in Dresden ausgezeichnet.
26.7.1972 Heute erhält die FFw ein Kleinlöschfahrzeug KLF - B 1000 - TS 8 mit Anhänger (Schlauchhaspel).
8.-10.9.1972 700-Jahr-Feier in Strießen.
1973 Trennung der LPG's in die Abteilungen Tierproduktion und Pflanzenproduktion (LPG (T) und KAP (Koperative Abteilung Pflanzenproduktion)) in Strießen.
1.10.1973 Die Gemeinde Medessen wird Ortsteil der Gemeinde Strießen.
8.3.1974 Eröffnung einer Konsumverkaufsstelle neben dem Feuerlöschteich, gebaut durch die LPG-Baubrigade (geschlossen am 30.3.1993).
14.7.1974 Die FFw Strießen wird Bezirksmeister im Löschangriff des Bezirkes Dresden in Riesa.
1974 Die LPG (T) baut 2 Mehrzweckhallen neben den Stallanlagen.
11.7.1975 Gründung des Gemeindeverbandes Priestewitz - Gemeinde Strießen ist Mitglied.
1.9.1976 Bürgermeister Heinz Waldau.
22.2.1977 Strießener Schule wird geschlossen (Schulneubau in Priestewitz).
1977 Straßenbau Strießen - Porschütz (1.Bauabschnitt 300.000,00 DM).
1978 Straßenbau Strießen - Porschütz (2.Bauabschnitt 300.000,00 DM).
Umbau des alten Wasserhauses in Kolkwitz zu einer Zisterne durch die Kameraden der FFw Strießen in 352 VMI-Stunden (Volkswirtschaftliche Masseninitiative).
1979 Einrichtung einer Schwesternstation im ehemaligen Herrenhaus im Kolkwitz.
1981 An dem ehemaligen Schulgebäude (das jetzt den Kindergarten beherbergt) wird durch die LPG-Baubrigade ein Anbau für eine Kinderkrippe mit 30 Plätzen errichtet.
1981 324 Einwohner.
7.2.1982 Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der St. Johannes Kirche in Strießen nach 3-jähriger Renovierung mit Altarumbau.
1980-1982 wurde das "Feuerwehrtechnische Zentrum" des Kreises Großenhain im ehemaligen Schalthaus in Strießen in der VMI erbaut - 124 Feuerwehren des Kreises beteiligten sich daran.
16.-18.7.1982 Teilnahme der Kameradin Gerda Pfaff am DDR-Ausscheid im Dreikampf in Falkensee: 4. Platz.
1983 In diesem Sommer herrschte eine anhaltende Trockenheit - strengstes "Sprengverbot" in den Gärten.
7.10.1983 Einweihung des neu gebauten Gerätehauses neben dem ehemaligen Schalthaus (Dorfstraße 29).
1984/1985 Entschlammung und Sanierung des Feuerlöschteiches durch die Kameraden der FFw in der VMI - 886 Stunden wurden geleistet. Verbaut wurden 8,0t Zement und 30,0t Kies für Uferbefestigung.
1985 305 Einwohner.
1987 Die LPG (T) "Karl Marx" erhält von der Gemeinde Strießen die Standortgenehmigung zum Bau von 4 Stück Reihenhäusern mit 16 WE auf dem Flurstück 311/2 (gegenüber "Neubauernsiedlung" an der Straße nach Medessen.
16.6.1987 Beginn der Tiefbauarbeiten im Abschnitt Siedlung (3 EH und 16 WE Reihenhäuser für LPG (T).
1988 Im Frühjahr wurde in der Siedlung der 1. Block angefangen (Reihenhäuser).
Baubeginn Trinkwasserleitung im Dorf Strießen.
1989 Bau der Kläranlage Strießen Siedlung durch eine Feierabendbrigade in 6 Wochen.
Beendigung des Baus der Trinkwasserleitung im Dorf Strießen.
August 1989 Anschluss der Trinkwasserleitung an Fichtenberg (Dorf Strießen).
9.11.1989 Fall der Mauer in Berlin.
1990 Bürgermeister Herr Kurt Kralik.
1990 Bau der zentralen Trinkwasserleitung abgeschlossen und Übergabe an die WAB.
1.7.1990 Währungsunion - Umtausch eines bestimmten Betrages 1:1, Summen darüber hinaus 2 M gegen 1 DM.
3.10.1990 'Tag der deutschen Einheit' wird neuer Nationalfeiertag.
24.10.1990 Als 1.Verwaltungsgemeinschaft in Sachsen schlossen sich die Gemeinden Strießen und Priestewitz zusammen.
1991 Die TELEKOM verlegt Telefonkabel im ganzen Ort. Anschluss Dezember 1996 - Januar 1997!
1.7.1991 Gründung der "Röderauer Rinderproduktion" (RRP) als GbR (ehemalige LPG (T)).
24.-26.4.1992 Partnerschaft der FFw Strießen mit der FFw Kupferzell (B-W) abgeschlossen.
5./6.9.1992 1. Feuerwehr- und Dorffest in Strießen (in der Folge jährlich). Schützenkönig wurde Jochen Trentzsch aus Steinbach.
30.3.1993 Der Strießener Konsum wurde geschlossen.
16.5.1993 2. Feuerwehr- und Dorffest in Strießen. Schützenkönig wurde Jörg Lange aus Strießen.
1.7.1993 Neue Postleitzahlen (fünfstellig): Kreis Großenhain 01561.
20.4.1994 Wiedereröffnung des ehemaligen Konsums als "KT-Markt" (Karla Schulz, Thomas Schmidt).
29.5.1994 3. Feuerwehr- und Dorffest in Strießen. Schützenkönig wurde Adolf Noppes aus Priestewitz.
8.7.1995 Feierstunde anlässlich "25 Jahre Feuerwehrsport" im Gasthof.
10.9.1996 4. Feuerwehr- und Dorffest in Strießen. Schützenkönig wurde Manfred Muschter aus Strießen.
1996 Bau der Abwasserleitung von Juni bis Oktober; die Verlegung erfolgte durch die Vorgärten, um die Baukosten zu senken.
12.2.1996 Gründung des Ortsvereins Strießen/ Medessen e.V. mit 30 Mitgliedern; Vorsitzende: Annekatrin Pfaff.
6.-8.9.1996 5. Feuerwehr- und Dorffest mit Weihe der Traditionsfahne der FFw Strießen. Schützenkönig wurde Steffen Winkler aus Strießen.
28.6.1997 Sonnenwendfeier am Schloßteich im Park zu Kolkwitz, organisiert vom Ortsverein Strießen/ Medessen e.V.
4.-7.9.1997 725-Jahr-Feier mit Festumzug, in Verbindung mit dem 6. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Fritz Sommer aus Mangoldsall (Baden-Württemberg). Bei herrlichem Sonnenwetter folgten ca.150 Besucher der Einladung.
14.3.1998 Brand in der Dachwohnung des ehemaligen Herrenhauses in Kolkwitz - Vernichtung des gesamten Dachstuhls mit 2 Toten - im Einsatz waren 4 Feuerwehren mit 50 Kameradinnen und Kameraden.
27.6.1998 2. Sonnwendfeier in Medessen am schön gestalteten ehemaligen Dorfteich.
12.9.1998 7. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Annet Neef aus Füßbach (Baden- Württemberg).
1.1.1999 Strießen wird Ortsteil (OT) der Gemeinde Priestewitz (22 Ortsteile).
April 1999 Schließung des KT-Marktes durch die Betreiber.
13.6.1999 wurde der bisherige Bürgermeister der Gemeinde Priestewitz Herr Rendke zum Bürgermeister der Großgemeinde Priestewitz gewählt.
26.6.1999 3. Sonnwendfeier in Medessen.
11.9.1999 8. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Oliver Klenk aus Mangoldsall (Baden- Württemberg).
4.10.1999 Kindereinrichtung in Strießen geschlossen. Die Kinder "gehen" ab jetzt nach Priestewitz.
1.4.2000 Feierstunde 50 Jahre FFw Strießen mit geladenen Gästen im Gasthof Meißner
24.6.2000 4. Sonnwendfeier in Medessen.
2.9.2000 9. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Steffen Muschter aus Strießen.
21.4.2001 Abriss des Stellwerkes am Bahnübergang Strießen - Porschütz.
2.6.2001 Eröffnung des Feuerwehr-Museums in der ehemaligen Schule anlässlich des "ToT" (Tag der offenen Tür) der Feuerwehr mit Kinderfest.
2.9.2001 Eröffnung und Übergabe der neuen Dorfgemeinschaftsräume in der ehemaligen Schule nach umfangreichen Umbauarbeiten im Erdgeschoss, rechte Seite.
3.9.2001 Beginn des Straßen- und Radwegbaues vom Ortsausgang Strießen bis zur Ortsgrenze nach Priestewitz - Beendigung des 1.Bauabschnittes am 15.12.2001.
16.9.2001 10. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Peter Feifer aus Strießen.
1.1.2002 Einführung des Euro.
2.1.2002 starke Schneeverwehungen, teilweise bis zu 3 m hoch.
6.2.2002 wird die "Hindenburg-Linde" am Gasthof wegen bevorstehenden Straßenbauarbeiten gefällt.
20./21.7.2002 Feierstunde 10 Jahre Partnerschaft zwischen FFw Kupferzell und FFw Strießen im Gasthof Meißner.
8.9.2002 11. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönig wurde Thomas Herrmann aus Strießen.
9.9.2002 Beginn des 2.Bauabschnittes Straßenbau vom Ortseingang am Schalthaus (Grenzgraben) an ins Dorf bis Mitte Dezember (Schneefall).
1.1.2003 Neuer Wehrleiter der FFw Strießen wird Kamerad Günther Koepp.
20.1.2003 Wiederaufnahme der Straßenbauarbeiten; offizielle Übergabe am 18.6.2003.
14.11.2003 Beendigung der Restarbeiten (Zäune, Abflusskanal für Regenwasser).
7.9.2003 12. Feuerwehr- und Dorffest. Schützenkönigin wurde Annemone Weser aus Altleis.
16.11.2003 150-jähriges Bestehen der St. Johannes Kirche in Strießen. Es gibt 1 Woche lang kirchliche Veranstaltungen.
29./30.1.2004 Schneesturm, früh 30-40 cm nasser Schnee bei -10°C.
24.4.2004 Strießen erhält wieder eine Dorflinde am Gasthof, gespendet von den Knobelfreunden, Wolfgang Meißner, Fritz Rentsch, Volker Gerbeth, Peter Feifer, Michael Reibetanz, Thomas Walther und Jens Hollonitz.
18.5.2004 Beginn der Sanierung des Kirchturmes der Strießener Kirche, beendet am 6.9.2005.
5.9.2004 13. Dorffest. Schützenkönig wurde Thomas Koepp aus Böhla (Strießen).
12.12.2004 1. Strießener Weihnachtsmarkt am Feuerwehrgerätehaus. Veranstalter ist der Ortsverein Strießen/ Medessen e.V.
31.12.2004 Einwohner in Strießen: 158 männlich, 158 weiblich = 316 Einwohner.
30.4.2005 1. Strießener Walpurgisnacht auf dem Spielplatz an der ehem. Schule. Veranstalter ist der Ortsverein Strießen/ Medessen e.V.
29.5.2005 100. Geburtstag von Alfred Sucker (ältester Einwohner).
2.Halbjahr.2005 Die durch die Bodenreform nach 1945 entstandenen Kleingartenparzellen an der Schulstraße wurden durch den Gemeindebauhof zurückgebaut.
9.7.2005 1.Lindenfest in Strießen am Gasthof. Ausrichter ist Familie Meißner.
4.9.2005 14. Dorffest. Schützenkönig wurde Günther Koepp aus Strießen.
30.11.2005 Gemeinde beschließt Abwassersatzung für die Gemeinde Priestewitz.
11.12.2005 2. Strießener Weihnachtsmarkt am Feuerwehrgerätehaus.
7./8.2.2006 Überschwemmung (Hochwasser) in Strießen, Grundstück Schulstraße 2 (Familie Prodehl).
16.2.2006 Überschwemmung (Hochwasser) in Strießen, Grundstück Schulstraße 2 (Familie Prodehl).
10. und 21.3.2006 Schneeschmelze bei gefrorenen Boden, Wasser läuft von der Bahn über den "kleinen Weg" auf der Dorfstraße entlang.
30.4.2006 2. Walpurgisnacht auf dem Spielplatz an der ehem. Schule.
24.6.2006 2. Lindenfest vor dem Gasthof.
27.7.2006 der heißeste Juli seit 100 Jahren.
10.9.2006 15. Dorffest. Schützenkönig wurde Uwe Kralik aus Oberlichtenau (Strießen).
19.9.2006 Brand im Reihenhaus W. Lehmann, Brandstiftung durch Bewohner.
17.12.2006 2. Strießener Weihnachtsmarkt am Feuerwehrgerätehaus.
31.12.2006 Silvesterparty im Festzelt auf dem Parkplatz gegenüber Gasthof Meißner.
18.1.2007 Sturm Kyrill - einige Sturmschäden in Strießen an Dächern und Bäumen.
2006/2007 der wärmste Winter aller Zeiten.
16.4.2007 Beginn des Abrisses der Kinderkrippe an der Schule - Restarbeiten fertig am 6.9.2007.
24.4.2007 Beginn der Sanierung der Deponie (Schuttloch) im Grund, fertig am 22.6.2007.
30.4.2007 3. Walpurgisnacht auf dem Spielplatz.
3.5.2007 Beginn des Abrisses der Anbauten (Balkon und Räume des FTZ) am Schalthaus, mit Restarbeiten fertig am 13.8.2007 (FTZ = Feuerwehr- Technisches- Zentrum).
25.6.2007 Strießener Bürger erhielten Gebührenbescheid über Zahlungen von Abwasser- Anschlussbeiträgen.
10.9.2006 16. Dorffest. Schützenkönig wurde Steffen Muschter aus Strießen.
9.10.2007 Zirkus "Trumpf" gastiert in Strießen auf dem Spielplatz.
 
Quelle: Manfred Pfaff (wird fortgesetzt)